Wenn ich vor Schulklassen aus meinen Büchern lese, erzähle ich auch, wie sie entstanden sind.
Dabei werde ich oft von den Kindern gefragt:
„Wie wird man eigentlich ein Schriftsteller?“, oder „Wie bist du eigentlich zum Schreiben gekommen?“
Darum erzähle ich jetzt ein bisschen aus meinem Leben und konzentriere mich dabei auf das Thema „Schreiben“.

 

Die Zeit in der Grund- und Hauptschule
in Stadeln

Also: Ich wurde 1963 in Fürth/Bayern geboren. Da wurde höchstens meine Geburtsurkunde geschrieben.
Ich war in Stadeln, einem Vorort von Fürth, in der Grundschule. Im Fach Deutsch war ich nicht der Beste.
Schau dir doch das Zeugnis mal an. (Zeugnis)

Aber mein Schulfreund Wolfgang hat mich total beeindruckt. Der hat damals in der
3. Klasse schon ständig Geschichten geschrieben, über Astronauten, Raumschiffe und so weiter ....
Selten habe ich Bücher gelesen. Und wenn, dann waren es Science-Fiction Romane

Natürlich auch die Micky-Maus-Taschenbücher. Mein Freund Wolfgang hatte damals schon alle Bände im Regal. Den ersten Band, der Kolumbusfalter, habe ich vor einiger Zeit auf einem Flohmarkt erstanden. Kennst du den? (Kolumbusfalter)

Ich war dann zwei Jahre auf der Hauptschule in Stadeln. Da habe ich auch nur geschrieben, wenn es unbedingt sein musste.(Zeugnis)

Die Hauptschule ist mittlerweile abgerissen worden. In der neuen Hauptschule in Stadeln habe ich vor einiger Zeit aus meinen Büchern vorgelesen. (Lesung Stadeln)

Die Zeit auf der Realschule in Fürth

Ich war dann von der 7. bis zur 10. Klasse an der Hans-Böckler-Realschule in Fürth.
Und da fing es mit dem Schreiben an. Halt! Eigentlich fing erst etwas anderes an. Ich wurde Mitglied in unserer Theatergruppe. Da musste ich Texte lernen und schauspielern. Das gefällt mir bis heute! (Theatergruppe)

Ich habe dann bei unserer Schülerzeitung „Quasselstrippe“ mitgearbeitet. Dort schrieb ich meine ersten Berichte. Für die Zeitung schreiben macht mir bis heute noch großen Spaß.

 

Meine Ausbildung als Kellner und die Zeit
im CJB-Fürth


Nach der Schule begann ich eine Ausbildung als Kellner. Ja, du hast richtig gelesen. Heute nennt sich der Beruf „Restaurantfachmann“. Da musste ich jede Woche einen Bericht schreiben. Na ja, das war eher langweilig. (Kellnerlehrling)

In dieser Zeit lernte ich Leute aus dem Christlichen Jugendbund in Fürth kennen. In diesem CJB-Jugendkreis hat es mir gut gefallen. Ich habe viel über den Glauben gelernt, in der Bibel gelesen, wir haben gesungen, gebetet und gefeiert.
Ich habe dann begonnen, für verschiedene Anlässe (Gruppenstunden, Jugendgottesdienste) Texte und Geschichten zu schreiben.
Für einen Jungschartag in Puschendorf mit über 1000 Kindern habe ich ein Anspiel über die biblische Geschichte „Daniel in der Löwengrube“ geschrieben, dass dann auch aufgeführt wurde.
(Jungschartag)

Oder für einen Jugendabend zum Thema "Wert des Lebens" eine kurze Szene, wo Menschen im Jahr 2031 an einem deutschen Einwohnermeldeamt anstehen und einer aus der Rolle fällt. (Anspiel)

Irgendwann habe ich dann einmal diese ganzen Texte abgetippt und als eine kleine Mappe herausgegeben. Das war 1984 und sozusagen mein erstes „Buch“ (Anspielmappe)

 

Zivildienst in Würzburg und FOS in Fürth


Nach meiner Ausbildung habe ich meinen Zivildienst im CVJM-Würzburg geleistet. Da hatte ich viel mit Kindern zu tun und hab zum ersten Mal biblische Geschichten spannend erzählt – zumindest habe ich das versucht. (Erzählen)

Danach besuchte ich von 1985-87 die Fachoberschule in Fürth, weil ich meinen Traumberuf verwirklichen wollte: Religionslehrer.
Dort an der Schule habe ich eine Abschlusszeitung herausgegeben, wo sich alle Klassen beteiligt hatten. In diesen beiden Jahren hat mir auch das Fach Deutsch großen Spaß gemacht und ich habe Aufsätze geschrieben, Referate gehalten, Bücher gelesen, dass es für meinen Lehrer ein wahre Freude war. (Klassenfoto)

 

Studium der Religionspädagogik in München


Von 1987-91 habe ich Religionspädagogik in München studiert. Das war mein großes Ziel. Und ich war eigentlich schon recht gut darauf vorbereitet. Ich habe mich viel mit der Bibel und ihren Geschichten beschäftigt, ich habe gerne erzählt und auch viel aufgeschrieben.
Ich habe sogar eine Zeitlang Gedichte geschrieben. Willst du mal eins lesen?? (Gedicht)

1988 habe ich dann das Buch „Ideenmarkt“ herausgegeben, wo die Texte aus der Jugendarbeit im CJB veröffentlicht wurden. (Ideenmarkt)

Und im Lauf meines Studiums kam noch einiges Neues hinzu.
Mit Texten, auch von Mitstudenten, erschien dann das zweite Buch: „Werkstattbuch - Anspiele und Pantomimen“ (Werkstattbuch)

Das Schauspielern hat mir ja immer noch Spaß gemacht. Bei der Pantomine wird ohne Worte gespielt, nur mit Geste und Mimik.
Wollt ihr mal sehen wie das aussieht? (Pantomime)

 

Vorbereitungsdienst in Forchheim


Meine Ausbildung ging noch zwei Jahre weiter. Von 1991-93 habe ich in Forchheim in verschiedenen Schulen Religionsunterricht gehalten und in der Kirchengemeinde gearbeitet: Jungschar, Kinderbibelwoche, Kindergottesdienst und so weiter.
Da konnte ich endlich alles ausprobieren, was ich gelernt hatte. Am liebsten habe ich biblische Geschichten erzählt.
Willst du dir mal eine anschauen?? (Text)

 

Als Religionspädagoge in Hersbruck


Und seit 1993 bin ich Religionspädagoge in Hersbruck. An der Grund- und Hauptschule und am Förderzentrum.
Wenn du wissen willst, was ich da so mache, klicke hier (Schule)

1996 habe ich dann das Buch "Ideenmarkt" überarbeitet und es wurde eine zweite Auflage gedruckt. Mit neuem Titel und Titelbild. (Werkstattbuch Gemeindearbeit).

Die ganze Sache mit den interaktiven Büchern fing an Weihnachten 1997 an.
Ich hatte das Buch „Die Insel der tausend Gefahren“ kennengelernt und es hat mich fasziniert. „So etwas kann ich auch!“, hab ich mir gedacht. Und schon ging es los. Ich wollte etwas Spannendes mit Pyramiden und so schreiben ..... aber bald gingen mir die Ideen aus. Da bekam ich von meiner Frau Andrea den entscheidenden Tipp: „Verwende doch die biblischen Geschichten, die du in der Schule erzählst.“
Bei Ägypten dachte ich sofort an Mose und schrieb los. Ich fand einen Verlag und das Buch wurde im Herbst 1999 veröffentlicht. Es heißt „In der Grabkammer des Pharao“ und ist eine interaktive Abenteuergeschichte für Kinder. (Grabkammer)

Das hat mich so begeistert, dass ich gleich ein zweites geschrieben habe. „Der Schrei aus der Zisterne“ erschien im Herbst 2000. In dem Buch geht es um die biblische Josefsgeschichte. (Zisterne)

Im Moment schreibe ich am dritten Buch. Doch diesmal dauert es länger, denn ich habe noch so viele andere Ideen. Zum Beispiel auch diese Internetseite hier ............

So, nun ist auch das dritte Buch fertig. Es heißt "Flucht im Morgengrauen". Dort begegnest du dem Apostel Paulus, wie er durch das römische Reich wandert. (Flucht)

Wenn du mir schreiben willst, klick hier

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